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Team Holzcluster Salzburg: Clustermanager Herbert P. Lechner mit ­Teamsekretärin Brigitte Haber und Projektmanagerinnen Lisa M. Jindra und Katharina Springl (v. li.) © proHolz Salzburg

Holzcluster Salzburg

Salzburger Holzcluster seit Jahren erfolgreich

Ein Artikel von Birgit Fingerlos (für holzdesign.at bearbeitet) | 17.12.2020 - 05:54

Im Jahr 2000 wurde auf Initiative der Salzburger Landesregierung der Holzcluster gegründet. Seine Kernaufgaben sind das Gründen und Absichern von Kooperationen, der Aufbau von Netzwerken, Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch sowie das Initiieren von Schlüsselprojekten. Mit der Holzcluster-Initiative ist es über die Jahre hinweg gelungen, ein flächendeckendes Unternehmer-Netzwerk zu bilden, das bestens funktioniert. Salzburg hat es auch geschafft, alle Initiativen, wie proHolz Salzburg, die Wirtschaftskammer, mit den Innungen und Fachgruppen der Landwirtschaftskammer und dem Waldverband sowie vielen anderen Akteuren zu bündeln und als Einheit aufzutreten. Besonders der Zusammenschluss von Holzcluster und proHolz 2004 am Standort Kuchl hat sich bewährt. „Es war die richtige Strategie des Landes Salzburg, diese beiden Initiativen zu verknüpfen und Synergien zu schaffen“, ist Clustermanager Herbert P. Lechner überzeugt.

2003 wurde die Gründung der ARGE Starkholz Salzburg vollzogen und ein eigener Export- und Kooperationsmanager installiert. „Diese Kooperation ist das beste Beispiel dafür, dass Zusammenarbeit auch im harten Wettbewerb funktioniert“, argumentiert Lechner.

Weitere erfolgreiche Kooperationen hat der Holzcluster Salzburg mitinitiiert, Beispiele sind die Salzburger Tischlerküche oder die Holzbau-Meister Salzburg. Zudem wurde das Ausbildungsnetzwerk rund um das Holztechnikum Kuchl und die Fachhochschule Salzburg/Kuchl gestärkt. Eine Reihe von Forschungsprojekten, wie die „Bauartabhängige Definition Wärmeleitzahl Massivholz“, wurden umgesetzt.

Die langjährige Zusammenarbeit mit den Unternehmen, Interessenvertretungen, der Wissenschaft, den Ausbildungsinstituten, Behörden und Medien beruht auf gegenseitigem Vertrauen und hat zu einem gedeihlichen Umfeld für Wirtschaftsentwicklung der Forst- und Holzbranche in Salzburg geführt.

Die Digitalisierung, das Fachkräftethema, die Regionalität und Ökologisierung der Wirtschaft sind Herausforderungen, denen sich der Holzcluster in Zukunft verstärkt widmen möchte.