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Die Kündig Brilliant-3 1350-REEd-L wird in der Tischlerei Wieser von Treppenbau bis zu Lackarbeiten eingesetzt. Die beiden Tischlermeister Friedrich und Michael Wieser (v. li.) schätzen an ihr auch die, trotz üppiger Aggregatausstattung, einfache Bedienung. © Robert Kittel

Tischlerei ­Wieser

Mit Liebe zum Detail

Ein Artikel von Kündig | 11.10.2019 - 09:40
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Die Brilliant-3 1350-REEd-L ist mit einem Walzen- und zwei Elektronikschuhaggregaten ausgerüstet, davon eines mit Diagonalschleiftechnik. © Robert Kittel

Spuren scheint die Tischlerei Wieser aus dem kleinem Ort Strassen in den Osttiroler Dolomiten, schon vielerorts hinterlassen zu haben: Nicht nur in Tiroler Tourismusorten, auch quer durch Österreich, in den Schweizer Nobelquartieren wie St. Moritz oder Zermatt, in Italien und sogar in Monte Carlo. „Ich hab‘ die größte Freud‘ an der fertigen Arbeit“, meint Friedrich Wieser „es ist schon was Besonderes, wenn man wo hinkommt und sagen kann, das hab‘ ich gemacht.“ Man merkt die handwerkliche Perfektion überall im Betrieb. Wiesers Lehrlinge sind seit etlichen Jahren bei Landes- und Bundeslehrlingsbewerben auf Seriensiege abonniert. Auch sein jüngerer Bruder Michael, heute selbst Meister, zählte dereinst zum exklusiven Kreis dieser Spitzenlehrlinge. 

„Die Liebe zum Detail macht uns aus“, sagt er. Neben der Königsdisziplin Treppenbau und dem Möbelbau für Private und Tourismus, sind es vor allem auch gekonnte Bauarbeiten wie Haustore, mit denen sich der Betrieb einen Namen machte.   

Die Kündig war immer ein Traum

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„Die Liebe zum Detail macht uns aus und da ist Kündig wie wir“, sagt Friedrich Wieser. © Robert Kittel

Für diese Qualität brauche man ordentliche Maschinen, hält Wieser fest, und die hatte man ja auch immer. „Trotzdem bin ich jahrelang auf der BWS in Salzburg zum Kündig Messestand gepilgert. Die Kündig war mein Traum, so eine wollte ich mal haben.“ Der perfektionsverliebte Tischlermeister war, wie er sagt, von der Präzision bei Kündig fasziniert: „Die passte einfach zu uns, Kündig ist wie wir – vielseitig und immer auf Qualität bedacht.“ Der 1963 von Friedrich Wieser Sen. gegründete Betrieb hatte bis dahin drei Breitband-Schleifmaschinen des renommierten Herstellers Ott besessen: „Die waren auch wirklich gut, werden aber inzwischen nicht mehr hergestellt. Als man mir auch dort empfohlen hat, als Alternative doch eine Kündig anzusehen, war alles klar – die wollte ich ohnehin schon immer haben.“ 

Er besuchte daraufhin das Kündig Werk im Schweizer Wetzikon: „Daran denke ich heute noch gerne. Ich hatte das Gefühl, dass man dort die Bedürfnisse von uns Handwerkern gut versteht – so soll es sein.“ Mit der Kündig Brilliant-3 1350-REEd-L, die man danach erwarb, arbeitet sein Bruder Michael häufig: „Die Maschine ist gleichzeitig präzise und sehr stabil“, sagt der.  Anfangs habe es ja durchaus Bedenken wegen der gleichzeitigen Nutzung für schwere Bauarbeit und Lackschleifarbeit gegeben: „Aber die Erfahrung zeigte, dass die Kündig das problemlos wegsteckt, ohne ihre Präzision einzubüßen. Man kann mit ihr wirklich eine Treppenwange kalibrieren und einen Knopfdruck später Lack schleifen.“ 

Smartphone oder Analog?

Überhaupt – die komfortable Bedienung habe es allen Mitarbeitern angetan, erzählt er: „Bei uns fertigt jeder sein Werkstück von A bis Z.  Die jungen Gesellen arbeiten lieber mit den Programmen, während die Älteren händisches Einstellen mit dem Drehknopf bevorzugen – bei der Kündig geht beides, das macht sie so einmalig.“ Aufgrund der guten Erfahrungen mögen alle Mitarbeiter die Kündig, sagt er: „Du kannst sie so benutzen, wie es dir am Besten taugt – wie ein Smartphone oder eben Analog.“  

Für Chef Friedrich Wieser ist auch der Service besonders wichtig: „Da hat Kündig eine angenehm unkomplizierte Arbeitsweise und reagiert schnell.“ Man habe hohe Erwartungen gehabt: „Von seinem Traumauto erwartet man unter Umständen ja auch Dinge, die es realistisch betrachtet vielleicht gar nicht erfüllen kann. Umso mehr freut es mich, dass sich Kündig wirklich bemüht hat, unsere Erwartungen zu ­erfüllen. Und das ist ihnen auch gelungen.“