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Wolfgang Wallner von Neureiter mit Makita-Anwendungstechniker Wolfgang Hoffmann und Makita-Gebietsleiter Markus Maurer (v. li.) © Nöstler

Neureiter

Topseller Akku-Werkzeuge

Ein Artikel von Martina Nöstler | 06.11.2019 - 19:18

Das Sortiment an „kabellosen“ Handwerkzeugen wird laufend größer, die Nachfrage steigt beständig. Dies bestätigt nicht nur Makita selbst, sondern auch der Fachhändler Neureiter, Kuchl. „Die Vorteile für Akku-Handwerkzeuge liegen auf der Hand: Vor allem auf der Baustelle bin ich unabhängiger. Zudem sind solche kabellosen Geräte auch oftmals einfacher im Umgang, wenn man beispielsweise Arbeiten am Dachstuhl durchführen muss“, weiß Wolfgang Wallner, zuständig für den Einkauf bei Neureiter. Aufgrund der ständig steigenden Nachfrage nach Akku-Werkzeugen hat auch der Fachhändler sein Sortiment erweitert: Die Ausstellungswand vergrößert sich von 3 auf 9 lfm. „Wir haben 90 Makita-Maschinen lagerführend“, sagt Wallner.
Der Fachhändler ist nicht nur bei den Profis bekannt, sondern auch bei den engagierten Bastlern und Handwerkern, da Neureiter mit kompetenter Beratung punktet. Neben Kuchl betreibt man auch eine Niederlassung in Söding bei Graz.

 

Sortimentszuwachs

Seit wenigen Wochen sind es bei Neureiter in Kuchl 91 Maschinen – im Oktober brachten Markus Maurer und Wolfgang Hoffmann von Makita Österreich die brandneue akkubetriebene Kapp- und Gehrungssäge DLS 211 persönlich beim Fachhändler vorbei und führten die Maschine vor. „Wir hatten schon bisher akkubetriebene Kapp- und Gehrungssägen im Programm. Mit der DLS 211 sind jetzt aber noch größere Holzquerschnitte möglich“, erklärt Maurer, Makita-Gebietsleiter für Tirol, Vorarlberg und Salzburg. Bei der 90°-Stellung des Sägeblattes sind das konkret 107 mal 363 mm beziehungsweise 92 mal 382 mm, bei 45° sind es 107 mal 255 mm oder 92 mal 268 mm. Die Säge ermöglicht übrigens Gehrungsschnitte mit 48° links und rechts sowie Neigungsschnitte bis 60° links und rechts.
 

 

Insgesamt 36 V Power

Um diese Dimensionen problemlos zu kappen, verfügt die Säge über zwei je 18 V starke Lithium-Ionen-Akkus. Es sind in jedem Fall beide notwendig, mit nur einem Akku lässt sich die Maschine nicht starten, wie Makita-Anwendungstechniker Hoffmann demonstriert. „Diese 18 V-Akkus sind in sehr vielen unserer Geräte einsetzbar. Das erleichtert den Kunden die Handhabung, da die Akkus rasch zwischen den Maschinen getauscht werden können“, ergänzt Maurer. Er gibt auch gleich noch einen Tipp mit auf den Weg: „Die Akkus niemals im leeren Zustand liegen lassen, sondern zumindest mit 50 % Leistung und bei normalen Temperaturen. Das erhöht die Lebensdauer.“ Die Ladekapazität ist auf jedem Akku auf Knopfdruck ersichtlich.
Zudem baut Makita die DLS 211 mit einer speziellen Getriebekonstruktion (DXT), welche diese großen und gleichzeitig genauen Schnitte ermöglicht. Aufgrund der ADT-Technologie passen sich Geschwindigkeit und Drehmoment automatisch an.
 

 

Durchdachte Konstruktion


Im Gespräch verweist Hoffmann, der mit seinem Demo-Bus voller neuer Maschinen ständig durch Westösterreich tourt, auf das Rail-Forward-Design: „Die Säge ist so konzipiert, dass durch die spezielle Konstruktion auch beim Schnitt nach hinten kein Platz benötigt wird. Damit lässt sich die Kapp- und Gehrungssäge ganz an die Wand stellen und ist platzsparend.“
Die DLS 211 verfügt über eine Bluetooth-Schnittstelle: Wird ein Makita-Staubsauger an die Absaugung angeschlossen, meldet die Säge den Betrieb und der Staubsauger schaltet sich selbstständig ein (AWS System). Bei der Vorführung sticht einem auch sofort der saubere Sägeschnitt ins Auge: Dafür ist das Efficut-Kreissägeblatt mit neu entwickeltem Zahndesign speziell für akkubetriebene Sägen verantwortlich.
 

 

Für Haus und Garten

Der Werkzeugspezialist Makita wurde 1915 in Japan begründet. Mittlerweile beschäftigt man weltweit rund 15.000, 84 davon in Österreich. In der Holzbranche ist Makita natürlich für seine vielfältigen Werkzeuge – von Schraubern und Bohrmaschinen über Stich- und Handkreissägen bis hin zu Winkelschleifern – bekannt. Daneben hat man ebenso ein umfangreiches Sortiment an Gartengeräten. Diese lassen sich je nach Ausführung ebenso mit denselben Akkus betreiben.
Vor zwei Jahren baute Makita das Zentrallager in Fischamend kräftig aus und erweiterte es um 17.000 Lagerstellplätze. „Das ist viel, aber wir sind schon wieder an der Kapazitätsgrenze“, meint Maurer und schmunzelt. Der Markt für Makita-Werkzeug wächst also beständig weiter.