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Der ergonomische Hocker ist in fünf Standardfarben erhältlich. © Colorflex

Tischlerei Albert Pöckl

Anschmiegsam und farbenfroh

Ein Artikel von Dagmar Holley | 06.11.2019 - 19:05
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400 Stäbchen bilden die anschmiegsame Holz-Sitzfläche des Hockers. Ihr Geheimnis: das Holz liegt oben, der Schaumstoff-Polster darunter © Colorflex

Die Konstruktion wurde weiterentwickelt, das Design verfeinert. Das Spiel mit den Farben eröffnet neue Gestaltungsmöglichkeiten. Als Holzarten stehen Zirbe, Eiche, Nuss und Altholz zur Wahl. 400 Stäbchen stecken zwischen den lackierten MDF-Seitenteilen. Die Pastelltöne Grün, Rosa, Blau, Sonnengelb und Weiß sind Standard, darüber hinaus nach Kundenwunsch individuell gefertigt.
Mit seiner kompakten Größe eignet sich der Hocker gut für den Transport. Mit wenigen Klicks können Besucher der Webseite Farbe und Holzart aussuchen, sehen sofort eine Voransicht der gewählten Kombination und, sobald sie das Warenkorb-Symbol anklicken, Preis sowie Versandkosten für ihre Region.
 

 

Von Salzburg in die weite Welt

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Die bunten Stäbchen in der Mitte stellen das Colorflex-Logo dar. © Colorflex

Mit den technischen Möglichkeiten, die uns heute zur Verfügung stehen, haben auch kleine Unternehmen Zugang zu großen Märkten. Albert Pöckl nutzt diese, vom beschaulichen Ebenau im Salzburger Land liefert er in die ganze Welt. Mit dem Colorflex will er sich auf den deutschen Markt konzentrieren. Da gehören regelmäßige Messe­teilnahmen mit zum Programm. Gemeinsam mit seiner Frau Maria war der Tischler schon auf der Blickfang, der Heim und Handwerk in München und der internationalen Möbelmesse in Köln. „Dort war ein höllischer Zulauf“, erinnert man sich.
Mit der internationalen Vermarktung von Holzprodukten hat das Ehepaar schon davor Erfahrung gesammelt. Seit ein paar Jahren vertreiben sie in ihrer Tischlerei gefertigte Zirbenwürfel und -brotdosen. Zur Präsentation reisten sie bis nach Kanada zur dortigen Möbelmesse Salon du Design de Montreal. Seither haben sie Kunden in aller Welt. „Von der Wirtschaftskammer gibt es eine Exportförderung, die einen Teil der Kosten übernimmt. Das haben wir genutzt und sehr gute Erfahrungen damit gemacht“, verrät Pöckl.
 

 

Ergonomisch und verspielt

Auf den Messen kommt der Hocker gut an. Die Farbauswahl trifft den Nerv der Zeit, das Sitzen auf der besonderen Oberfläche bleibt als positive Überraschung im Gedächtnis. Dazu kommt die Ergonomie, an die Pöckl bei seinem Entwurf eigentlich gar nicht gedacht hat: „Erst eine befreundete Physiotherapeutin hat mich darauf aufmerksam gemacht“. Die nachgiebige Oberfläche des Hockers passt sich der Körperhaltung an und schafft eine spürbare Druckentlastung. Das Aufrichten und Stabilisieren des Beckens fördern eine gesunde, ergonomische Sitzhaltung, von der auch die Bauchmuskeln, der Beckenboden, die Hüfte sowie die ganze Körperhaltung profitieren.
Für andere steht die Anregung zum Spiel im Vordergrund. Besonders Kinder sind fasziniert von den herausnehmbaren Holzstäben. Das Warten beim Arzt, am Amt oder im Büro wird so zum Spielerlebnis. Zu den Hockern passend, gibt es auch einen Tisch – nicht nur für Wartebereiche.