Österreich, Deutschland

Wie steht es um Parkett, Laminat & Co.?

Ein Artikel von Martina Nöstler und Birgit Fingerlos | 30.12.2019 - 14:57

Sechs Fragen an Experten

  1. Wie hat sich das vergangene Geschäftsjahr bei Ihnen entwickelt? Gab es Absatzzugewinne oder -rückgänge bei Parkett/Laminat?
  2. Wie schätzen Sie die Marktsituation für die Fußbodenindustrie in den kommenden fünf Jahren ein
  3. Was sind derzeit die größten He­rausforderungen für einen Fußbodenhersteller? 
  4. Welche Aktionen setzen Sie, um sich von Konkurrenzprodukten abzusetzen?
  5. Wo brauchen Parkett- und Laminatfußböden noch Forschungs- und Entwicklungsarbeit?
  6. Welche Trends beobachten Sie bei Fußböden hinsichtlich deren Designs und technischer Details?

Antworten von Michael Edlinger. Er ist ­Geschäftsführer bei Bauwerk Österreich.

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Michael Edlinger © Bauwerk Parkett

  1. Ehrlicherweise muss ich zugestehen, dass 2019 leicht unter unseren Erwartungen bleiben wird. Parkett bleibt aber in Österreich immer noch recht stabil auf hohem Niveau, was wir der Liebe der Österreicher zum Holz verdanken. Das gezielte Fokussieren auf ­die Verleger, welche uns in einem partnerschaftlichen Verhältnis verbunden sind, bringt es mit sich, auf das Geschäft der Direktlieferungen, das von vielen Bauträgern gefordert wird, zu verzichten. Aber nur mit der Verlegung durch qualifizierte Profis können wir unseren Qualitätsanspruch erfüllen – und da wollen wir keine Kompromisse eingehen.
  2. Eigentlich erwarten wir seit Jahren eine Marktbereinigung in der Branche, die dem Preiskampf geschuldet ist, dem man sich mitten in der besten Konjunkturphase des Baus in vollkommen sinnloser Weise aussetzt – aber sie kommt nicht! Jedes Mal, wenn ein Player – und sei er noch so klein – ins Wanken gerät, taucht irgendwoher ein Investor auf der ein kleines Vermögen machen möchte, aus seinem großen. Dennoch bin ich der fixen Überzeugung, dass wir in fünf Jahren ein paar Akteure weniger am Markt sehen werden – und sei es nur durch Übernahmen, wie wir es ja zuletzt schon erlebt haben. Einzige Alternative zu diesem Szenario wäre, dass alle Anbieter den Wert des Produktes Parkett auch als solchen wiedererkennen und transportieren.
  3. Ich glaube, dass die nächsten Digitali­sierungsschritte mit Automatisierung und vor allem Modularisierung uns noch stark bewegen werden. Das vor allem deshalb, weil sie die Prozesse der Abwicklung gerade bei Großbaustellen völlig neu ordnen werden. Stichwort BIM! ­Sowohl wir vonseiten der ­Industrie werden uns als auch das verarbeitende Handwerk wird sich da noch gewaltig anpassen müssen.
  4. Unser Anspruch liegt seit Jahrzehnten darauf, hochwertigste Parkettprodukte in industriellem Standard herzustellen, die nachhaltig sind und die Gesundheit ihrer Nutzer ausschließlich positiv beeinflussen. Den Fokus setzen wir auch in Zukunft auf Zweischicht-Produkte, die technisch schwieriger zu produzieren sind und wo dadurch die Anzahl der Markteilnehmer überschaubarer ist. Für unsere Verleger versuchen wir konsequent, neue und bessere Möglichkeiten zu schaffen, ihre Endkunden noch bedarfs­orientierter und sicherer zu beraten, damit sie sich möglichst schnell wieder darauf kon­zentrieren können, was sie am liebsten machen: Boden legen und damit Geld verdienen.
  5. Wie schon erwähnt, werden die Entwicklungen in der Baubranche uns dazu zwingen, rasch voranzuschreiten, gerade was die Schnittstellen angeht, die zu den neuen ­Systemen geschlossen werden müssen. Aber auch modulare Baustellen, bei denen Elemente am Stück angeliefert werden sollen, um die Bauzeiten erheblich zu verkürzen, stellen uns vor neue Anforderungen, unsere Produkte weiterzuentwickeln.
  6. Auch wenn die wenigsten am Ende den Mut haben, es wirklich umzusetzen, besteht im Moment ein großes Interesse an der Formensprache. Produkte, welche die ­Möglichkeit gewähren, Räume maßgeblich zu gestalten und sich damit vom Einheitsbrei der Landhausdiele in Eiche abheben, muss man im Moment zeigen können. Zu unserer Freude trennt sich bei der technischen Realisier­barkeit solcher Produkte aber die Spreu von Weizen, übrigens aber auch bei den Verlegern. 
 

Antworten von Ludger Schindler. Er ist Geschäftsführer des Parkett- und Laminatherstellers MeisterWerke in Rüthen-Meiste/DE.

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Ludger Schindler © Meisterwerke

  1. Die Absatzentwicklung für das Produktsegment Laminat ist für die Meisterwerke über alle Marken und Vertriebswege gesamt stabil bis leicht positiv. Die Marktanteile von Laminat im europäischen Heimatmarkt verlagern sich weiter in Richtung Designböden. Für die Produktgruppe Parkett „Made in Meiste“ sind die Absatzentwicklungen in den einzelnen Regionen/Ländern gegenüber dem Vorjahr differenziert zu bewerten – unterm Strich reden wir aber auch hier über eine positive Entwicklung.
  2. Unsere Märkte verändern sich nachhaltig. Wir erleben seit Jahren, dass die Grenzen zwischen den Bodenbelagskategorien verwischen. Es gibt Holzböden mit Steinoptik, Fliesen mit Holzoptik, elastische Böden mit Textilanmutung, neue Werkstoffe unterschiedlichster Art und auch den immer stärker werdenden Wettbewerb aus Fernost. Wir müssen uns dauerhaft darauf einstellen, dass die Marktsegmente nicht mehr sauber zu trennen sein werden, dass der Endkunde nicht mehr in den Kategorien Holz, Stein, Teppich denkt, sondern konkrete Lösungen für seine Anforderungen haben möchte. Pflegeleichte strapazierfähige Produkte werden weiterhin verstärkt nachgefragt. Der Absatz nachhaltiger wohngesunder Böden wird in Europa deutlich zunehmen. In der Folge gibt es den einen Massenmarkt nicht mehr, sondern immer mehr kleine Segmente und Nischen. Das ist schwer für eine Industrie, die Kapazitäten auslasten muss. Das ist schwer für einen Fachhandel, der sich auf eine Bodenkategorie spezialisiert hat. Deshalb müssen wir alle lernen, über die Grenzen hinweg zu denken, dem Endkunden neue, einzigartige Lösungen anzubieten.
  3. Durch das Internet wandelt sich unser Markt tiefgreifend. Angebot und Qualität, aber auch Marke und Unternehmen werden transparenter denn je. Bei designorientierten und hochpreisigen Produkten informieren sich Endkunden im Netz, konsultieren erst dann den Fachhändler und übernehmen insgesamt stärker die Produktentscheidung. Der Fachvertrieb steht also auch 2020 weiter vor einer Neuverteilung der Aufgaben. Der Berater im Handel kommt oft erst ins Spiel, wenn eine Grundorientierung des Endkunden schon stattgefunden hat. Wir müssen unsere Produkte im Internet ganz neu präsentieren. In umfangreichen Marktforschungen haben wir herausgefunden, dass die meisten Endkunden beispielsweise den Unterschied zwischen Laminat, Designboden und Parkett gar nicht so genau kennen. Und was noch viel dramatischer ist: Sie interessieren sich auch häufig gar nicht dafür. Was sie wollen, sind Lösungen für ihre konkreten Anforderungen und Einsatzfelder. Die Ausrichtung auf den Endkunden und die Digitalisierung unserer Märkte erfordern deshalb von allen Unternehmen unserer Branche ein Umdenken. Es gilt nicht, althergebrachte Produktkategorien zu pflegen und in bestehenden Pfaden zu argumentieren, sondern sich die Perspektive des Endkunden zu eigen zu machen, um Produkte, Services und Kommunikation ganzheitlich auf ihn ausrichten zu können. Entwicklungs- und Vermarktungsprozesse verschmelzen zunehmend. Das wird unsere Branche weltweit mehr verändern als jede einzelne Produktneuentwicklung. Die MeisterWerke sind darauf vorbereitet. Übrigens auch mit Innovationen, die gerade den Anforderungen des Endkunden nach ganzheitlichen Lösungen gerecht werden.
  4. Um Produkte erfolgreich zu vermarkten, sind Alleinstellungsmerkmale und Argumente notwendig, die den Verbraucher/Verleger wirklich interessieren und mit denen sich „gute Produkte“ langfristig im Markt bewähren können. Für viele generische Produkte sind es dann die Details, die den Unterschied machen. Neue Produktgattungen, wie zum Beispiel Lindura, Nadura oder auch die MeisterDesign Linie, dagegen bringen sogar unserem Handel eine gewisse Alleinstellung.
  5. Auch langjährig bekannte Produkte sollten kontinuierlich optimiert werden. Und zwar im Kern dort, wo die Kunden mit den Eigenschaften nicht zufrieden sind, oder dort, wo durch neue technische Möglichkeiten und/oder Erkenntnisse schon gute Eigenschaften weiter verbessert werden können.
    Für viele Verbraucher ist etwa die Produkteigenschaft „wasserfest/wasserresistent“ zum Synonym für besonders unempfindliche und pflegeleichte Produkte geworden, obwohl die Eigenschaft im normalen Wohnbereich nicht essenziell wichtig ist. Deshalb wird dort in die Entwicklung neuer Werkstoffe und Technologien investiert.
    Und bei manchen ausgereiften beziehungsweise mittlerweile technisch optimierten Produkten, wie Laminat, geht es sicherlich weniger um technische Entwicklung, sondern um gute Kommunikation der besonderen Vorteile und Gebrauchseigenschaften.
  6. Viele in der Branche wünschten es sich anders, aber sowohl im Echtholzboden als auch in dekorativen Belägen setzt sich ein Trend ungebrochen fort: Eiche in allen Nuancen der Natur, auch mit natürlichen Schönheitsfehlern, wie Ästen und größerem Farbspiel. Bei Steindekoren behaupten sich alle Grautöne, insbesondere die Betonoptiken.
 

Antworten von Gerhard Dürnberger. Er ist Prokurist beim Fußbodenhersteller Kaindl Flooring in Wals bei S­alzburg und leitet dort die Produktentwicklung und das Marketing.

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Gerhard Dürnberger © Kaindl

  1. Rückblickend sind wir mit dem Geschäftsjahr zufrieden. Den Absatz konnten wir im Vergleich zum Vorjahr stabil halten.
  2. Wir sehen positiv in die Zukunft. Unsere Produkte sind stylisch und flexibel und an aufkommende Trends schnell und einfach anpassbar. Das Potenzial unserer hauseigenen Produkt- und Dekorentwicklung lässt effizientes und agiles Handeln zu. Unsere Produkte sind technisch ausgereift und vor allem aus ökologischer Sicht hervorragend und daher zukunftssicher.
  3. Die Unternehmensstrategie ist am Leitbild der Nachhaltigkeit ausgerichtet. ­Damit einher geht es uns selbstverständlich um den sinnvollen Umgang mit unserem Rohstoff- und Energieeinsatz. Die Aus- und Weiterbildung, vor allem junger Mitarbeiter, sehen wir ebenfalls in unserer Verant­wortung, um nachhaltig erfolgreich zu bleiben.
  4. Design bleibt im Fokus und wir werden weitere Trends platzieren. Ziel ist es, mit der Qualität unserer innovativen Produkte sowie größtmöglichem Kundenservice ein verlässlicher Partner für langfristige Kundenbeziehungen zu bleiben.
  5. Unser Credo: Stillstand sehen wir als Rückschritt. In der Schaffung von eindeutigen Mehrwerten für unsere Kunden sehen wir ausbaufähiges Potenzial, das wir nutzen werden.
  6. Eiche liegt im Trend. Das schon seit vielen Jahren und ein Ende ist nicht absehbar, da wir diese Holzart immer wieder neu interpretieren. Die Nachfrage nach feuchteresistenten Fußböden nimmt zu. Unsere Aquapro Kollektion wird auch diesem Anspruch bereits hervorragend gerecht.
 

Antworten von Christian Ciesla. Er ist Geschäftsleiter Vertrieb DACH bei Windmöller in Augustdorf/DE.

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Christian Ciesla © Windmöller

  1. In Österreich stellen wir eine leicht rückläufige Marktentwicklung bei Laminatböden fest – vor allem im Segment der Preiseinstiegsprodukte. Zur Domotex 2020 bringen wir eine Neuauflage dieses Klassikers und präsentieren unter anderem unsere hochwertige neue Matrix-Kollektion Wineo 500, die ausschließlich Eichendekore bietet und in einem einzigartigen Dekorsystem gezeigt wird. Sie bietet fünf starke Holzcharaktere in fünf Farbstellungen und drei Paneelformaten und wird ein absolutes Highlight im Markt sein, mit dem wir im Fachhandel hervorragend aufgestellt sein werden.
  2. Im preisaggressiven Volumenmarkt des untersten Qualitätssegmentes haben sich die Laminatpreise inzwischen auf einem ex­trem niedrigen Niveau eingependelt und kaum noch Luft nach unten. Im Segment hochwertiger Produkte spielen Mehrwerte, Produktfeatures und gute Vermarktungskonzepte eine entscheidende Rolle für den Erfolg. Dazu gehört etwa die Ausstattung mit technischem Zusatznutzen, wie zum Beispiel Noise Reduction, Aqua-Stop-Features und anwendungsfreundlichen Installations-Ausstattungen. Über diesen Zusatznutzen lassen sich auch in den nächsten Jahren rentable Preise erzielen.
    Die Gattung der Designbeläge/LVTs erfreut sich weiterhin wachsender Marktanteile im europäischen Markt. Im Zuge des stetig steigenden Wettbewerbsdrucks, einhergehend mit wachsender Nachfrage nach wohngesunden, intelligenten und nachhaltigen Bodenlösungen, werden sich am Markt immer mehr „PVC-freie“ Produktvarianten in unterschiedlichen Ausprägungen etablieren. Ihnen wird ein enormes Wachstum prognostiziert. Der Absatz von Produkten auf Basis unseres strapazierfähigen und ökologischen Hochleistungswerkstoffes Ecuran, auf dessen Basis unser Purline-Bioboden produziert und weltweit vertrieben wird, wächst überproportional mit steigender Tendenz.
  3. Eine der großen Herausforderung für Hersteller besteht beispielsweise darin, sich mit einer klaren Produkt-, Service- und Vertriebsstrategie vom Segment der Preiseinstiegsprodukte abzusetzen. Und natürlich Produkte im Markt zu platzieren, welche mit immer mehr Zusatznutzen ausgestattet sind und über ihre gesamte Lebensdauer eine positive Ökobilanz aufweisen, damit sie den ­stärker werdenden ökologischen Aspekten Rechnung tragen.
  4. Neben einer klaren Produktportfolio-Strategie und innovativen Produkten ist Windmöller schon immer für ein umfangreiches ­Servicepaket bekannt, das sich durch intensive Vertriebs-, Service- und Marketingakti­vitäten auszeichnet. Wir bieten unseren Kunden zum Beispiel laufend intensive Schulungen als Ein-Tages- und Zwei-Tage-­Seminare in Augustdorf sowie individuelle Inhouse-Schulungen an. Zum Serviceportfolio gehören neben einem kosten­losen Musterservice ebenso die technische Beratung durch unser Profiteam der Anwendungstechnik. Und last but noch least ist für unsere Kunden das Wineo-Partnerportal auf unserer Website der ­Hotspot für Inspiration, Information und neueste Trends. Hier können die Handelspartner flexibel, schnell und unkompliziert mit Wineo kommunizieren und alle relevanten Infos, wie Warenverfügbarkeiten, passende Zubehörartikel bis hin zum Logistik-Status, in Echtzeit abrufen.
  5. Immer dort, wo Produkte über besondere USPs (Unique Selling Proposition) verfügen und sich vom Massenmarkt abheben sollen. Mit unserer ­Wineo-“Rock ‘n‘ Go”-Kollektion – Laminatboden mit System – bieten wir zum Beispiel so ein Erfolgsprodukt aus eigener Entwicklung. Dieser Install Ready-Boden ist mit einer neu entwickelten Kantenversiegelung ausgestattet. Durch diese Aqua-Stop-Technologie erlangt der Rock ‘n‘ Go”-Laminatboden eine bislang nicht erreichte Feuchtigkeits­resistenz. In Kombination mit unserem integrierten 2 mm Sound-Stop-Layer, der zum Untergrund haftfixiert wird, gelingt mit „Laminatboden mit System“ eine Gehschallreduktion von bis zu 40 % im Vergleich zu herkömmlichen Laminatböden. Das entspricht einem Geräuschniveau, das mit verklebtem Parkett vergleichbar ist.
  6. Authentizität steht bei Laminatböden sowie bei allen anderen Bodengattungen in jeder Hinsicht im Fokus. Die Optik und Haptik der Oberflächen müssen ein Höchstmaß an Natürlichkeit widerspiegeln. Matte Oberflächenausstattungen, möglichst analoge Oberflächenstrukturen/Synchronprägungen und besonders großzügige Plankenformate mit V-Fugen spielen eine maßgebliche Rolle bei den Designs. Die Eiche ist immer noch vorherrschend in der Dekorwelt und der gekalkte, skandinavische Stil wird uns in den nächsten Jahren weiterhin begleiten. Eine stärkere Nachfrage stellen wir derzeit bei Laminatböden mit integrierten Akustikmatten und einer effektiven Kantenimprägnierung fest.
 

Antworten von Herbert Kendler. Er ist Geschäftsführer beim Bodenhersteller Tilo in Lohnsburg.

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Herbert Kendler © Tilo

  1. In Relation zum Marktumfeld sind wir zufrieden mit dem ablaufenden Wirtschaftsjahr. Wir sind stolz, dass wir die Erfolge der ergangenen Jahre nutzen können, um diese auch in gut vorbereitete Investitionsprojekte zu stecken, die aktuell und im nächsten Jahr realisiert werden.
  2. Es ist sehr spannend, sich in einem dynamischen Umfeld zu bewegen und in einer Welt, in der Holz- und LVT-Produkte im Moment gleichermaßen gut ankommen.
  3. Grundsätzlich denken wir, dass wir alle relevanten Herausforderungen gut und sauber in unserer Ausrichtung und Schwerpunktsetzung abdecken können. Wir können hier auch immer wieder Ergebnisse präsentieren, etwa beim Thema Digitalisierung. Hier sind bei uns wieder einige spannende Projekte geplant, die uns dabei helfen, in puncto Digitalisierung weiterhin den Takt anzugeben.
  4. Die Stärkung der Marke Tilo, Vereinfachung und Oberflächen weiterentwickeln. In Hinblick auf Oberflächen waren wir immer schon sehr weit vorne und Vorreiter in der Branche. Unsere Innovo Natur geölten Oberflächen können hier sicher als Meilenstein betrachtet werden, Sie vereinen Pflegeleichtigkeit und matte Eleganz.
    Auch im Vinylbereich setzten wir mit unserem Produkt Elito Trend hoch an: Als einzige Vinyldiele am Markt wird hier ein 100 %ig authentisches Parkettbild durch die Kombination aus Format- und Farbechtheit sowie Oberflächenprägung erreicht.
  5. Bezüglich Laminat können wir keine ­Aussage treffen, da wir es nicht ­herstellen. Es gilt jedenfalls, in der Anwendung von Reinigung und Pflege noch zu ­investieren. Außerdem wird in Zukunft ­darauf geachtet werden müssen, dass die Böden stärkeren Wärmeunterschieden standhalten.
  6. Der Trend geht klar in Richtung natürliche Optik. Matte Oberflächen sind immer mehr gefragt. Hier sind wir an der Entwicklung neuer Produkte und werden diese in Kürze am Markt vorstellen. Das Thema Dielenformate erscheint ausgereizt, in Zukunft werden wieder mehr Verlegemuster, wie zum Beispiel  Fischgrät, gefragt sein.