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Mit Fußböden unterwegs

Ein Artikel von Birgit Fingerlos | 18.02.2020 - 15:22
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Zahlreiche Meister-Fachhändler kamen zu den Roadshows © Meisterwerke

Am 14. Januar startete Meisterwerke Schulte am Unternehmenssitz in Rüthen-Meiste/DE mit den ersten drei Roadshow-Terminen. Insgesamt haben sich über 1500 Fachhändler angemeldet, davon alleine 800 zu den Terminen in Meiste – darunter auch viele internationale Kunden, unter anderem aus Frankreich, BeNeLux, Skandinavien, Israel und den USA. Am 21. Januar startete dann die eigentliche „Roadshow“ mit der ersten Veranstaltung in Bad Homburg/DE. Anschließend ging es weiter nach Leipzig/DE, Ludwigsburg/DE, München/DE, Emmenbrücke/CH, Lüneburg/DE und Bamberg/DE. „Die Roadshow zur Neueinführung des Vinylboden ohne Vinyl vor zwei Jahren hat uns gezeigt, wie gut diese Art der Präsentation bei unseren Kunden ankommt. Die Händler haben keine weite Anreise und müssen nur einen knappen Arbeitstag investieren, um sich vollumfänglich und auf den Punkt über unser neues Sortiment zu informieren. Deshalb haben wir uns entschieden, auch bei der aktuellen Sortimentsumstellung wieder diesen Weg zu gehen“, erklärt Marketingleiter Jörg Peterburs und ergänzt: „Das bedeutet für Meister natürlich einiges an Aufwand, es macht aber auch viel Spaß – und die Resultate stimmen.“ Die Neuheiten aus den Sortimenten Laminat-, Parkett- und Designböden standen diesmal im Mittelpunkt der Präsentationen. Highlights waren beispielsweise ein einfach zu verlegendes Fischgrät-Parkett oder die kürzlich gestartete Imagekampagne der Laminatfußböden.

Gute Argumente für Laminatfußböden

„Wir glauben an das Produkt Laminat und wollen es weiter stärken. Laminatfußböden sind zwar weltweit einer der meist verkauften Hartbodenbeläge, haben aber leider ein Imageproblem. Bei uns herrscht allerdings das Gefühl, dass deren Nachfrage wieder zunimmt. Das Produkt passt einfach in unsere Zeit: Es ist nachhaltig, ökologisch und wohngesund“, erklärt Nina Middel, Werbeleiterin bei Meisterwerke Schulte, und fügt hinzu: „Man muss den Endkunden nur die richtigen Geschichten erzählen.“ Der Laminatfußboden ist strapazier­fähig, pflegeleicht und durch seine ausgesprochene Dekorvielfalt immer im Trend. Er verfügt über ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Meisterwerke-Vermarktungskampagne „Zum Glück ist es Laminat“ wurde den Fachhändlern während den Roadshows vorgestellt. Ihre Aufmachung, ähnlich einem Wimmelbuch, stellt alle Produktvorteile der Bodenkategorie Laminat in den Fokus.

Wasserresistente Produkte

Ein wichtiges Verkaufsargument bei den Laminatfußböden ist laut Middel auch deren hohe Wasserresistenz. Meisterwerke hat ­Laminatfußböden mit vier und 24 Stunden Wasserresistenz in seinem Sortiment. Damit sind die betreffenden Böden für die Nutzung in Feuchträumen freigegeben. Die hohe Wasserresistenz bietet neben dem Meister-Premium-Laminat auch Produktkategorie Nadura. Die Widerstandsfähigkeit gegen Flüssigkeiten wird mit Hilfe einer quellverbesserten Aquasafe-Platte und einer hochwertigen Kantenimprägnierung erreicht.

Im Laminatsortiment „Meisterdesign Laminate“ gibt es acht Kollektionen, die sich in Produkte mit drei unterschiedlichen Aufbauten gliedern: Die beiden Kollektionen LL 250 (S) und LD 250 verfügen mit 10 beziehungsweise 12 mm Stärke bei integrierter Trittschallkaschierung über einen besonders stabilen Produktaufbau (Nutzungsklasse 23 und 32) und sind 24 Stunden wasserresistent. Die Laminatböden der vier Kollektionen LL 150 (S), LD 150, LC 150 und LB 150 bieten eine große Vielfalt in Optik und Format bei guten technischen Eigenschaften: Mit 8 mm Aufbauhöhe (10 mm mit Trittschallkaschierung), der Nutzungsklasse 23 oder 32 und der Vierstunden-Wasserresistenz machen diese Laminatböden alles mit. Die Kollektionen LD 55 und LC 55 sind die richtige Wahl für alle, die auf einen soliden Marken-Laminatboden Wert legen. Sie sind 7 mm stark (8,5 mm mit Trittschallkaschierung) und haben Nutzungsklasse 23 beziehungsweise 31.

Dass das Meister-Sortiment einfacher und übersichtlicher zusammengefasst wurde, zeigt sich auch am Point of Sale. Das POS-Konzept ermöglicht eine aufmerksamkeitsstarke Produktpräsentation und eine schnellere zielgerichtete Beratung. Die Vermarktungskampagne „Zum Glück ist es Laminat“ findet sich auch am POS wieder.

Parkett für alle Sinne

Als Neuheit vorgestellt wurde auch die Parkett-Landhausdielen-Kollektion Almfeuer mit Fichten-Mittellage im Format 2200 mal 195 mm. Insgesamt zwölf Farbtöne stehen zur Auswahl. Die Almfeuer-Böden haben eine natürliche Bürstung und eine oxidativ getrocknete Natur­öl-Oberfläche. Das patentierte Klicksystem Maxiclic sorgt für eine schnelle und sichere Verlegung der Dielen. Die Landhausdielen Almfeuer sind in Aufbau und Produktphilosophie an das Portfolio der Meisterwerke-Tochter Hain Naturböden angelehnt. Um sie vom umfangreichen Sortiment „Meisterparkett Longlife“ (mit HDF- Mittellage) abzugrenzen, sind die Landhausdielen Almfeuer unter dem Label „Hain by Meister“ co-gebrandet. Sie werden wie alle anderen Meister-Produkte am Unternehmensstandort in Rüthen-Meiste produziert.

Das Parkettsortiment „Meisterparkett Longlife“ hat das Unternehmen einfacher und kompakter gestaltet: In sieben Kollektionen gliedert sich übersichtlich die Vielfalt an Formaten, Farben und Oberflächenbearbeitungen. Die vormals elf verschiedenen Sortierungen wurden zu vier Sortierungen ­zusammengefasst. Eine teilweise kollektionsübergreifenden Farbgleichheit ermöglicht es, die gleiche Parkettfarbe in unterschiedlichen Formaten und Mustern zu verlegen. Im Parkettsortiment gibt es als Neuheit ein Fischgrät-Parkett, das mit Unizip-Klicksystem ausgestattet ist. Eine enorme Erleichterung dieses Systems ist, dass man die rechten und linken Stäbe vor dem Verlegen nicht mehr zu sortieren braucht. Die Dielen lassen sich von beiden Seiten einklicken.

Designboden im Landhausdielenformat

Den Designboden Meisterdesign vermarktet der Bodenhersteller als „Vinylboden ohne Vinyl“. Er ist geruchsneutral, weichmacherfrei sowie wärmebeständig und verfügt über alle Vorteile eines Vinylbodens (Strapazierfähigkeit, Pflegeleichtigkeit und Elastizität). Er ist ausgezeichnet mit dem Blauen Engel und Made in Germany. „Der Vinylboden ohne Vinyl kommt bei unseren Kunden gut an“, beobachtet Middel. Es gibt ihn je nach Einsatzzweck in vier Varianten, die sich in ihrem Produktaufbau unterscheiden: comfort (Doppelkork-Ausführung), flex (renovierungsfreundlich), life (wasserfest) und pro (extradünn). Neben dem bekannten Kurzdielen- und Fliesenformat gibt es den Designboden Meisterdesign ab sofort auch im großzügigen Landhausdielenformat. Das Segment der Kurzdielen und Fliesen ergänzen fünf Neuzugänge bei den Holzdekoren (sowohl skandinavisch helle als auch trendig dunkle). Im Fliesensegment findet sich unter anderem das Trendthema Terrazzo wieder, das in einer hellen und einer dunklen Variante umgesetzt wurde.

Vinylboden aus Deutschland

Die für die Meisterwerke jüngste Bodengattung und die neue Generation der Vinylböden sind die Meister-Rigid-Core-Böden. „Hier gibt es inzwischen drei Kollektionen: RL 400 S, RB 400 S und RD 300 “, informiert Middel und verweist auf die große Nachfrage nach diesen Designböden. Meisterwerke kann hier mit heimischer ­Produktion punkten. Die Meister-­Rigid-Core-Böden sind schwimmend zu verlegen, auch unter Wärmeeinwirkung stabil und unkompliziert in der Reinigung. Sie haben eine geringe Aufbauhöhe von 5,5 beziehungsweise 6 mm.