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Holzhändler Hechenblaickner setzte beim Umbau seines ­Bürogebäudes in Graz auf Fassadenplatten aus Tricoya. So zeigt man Architekten, ­welche Gestaltungsmöglichkeiten es mit dem innovativen Plattenprodukt gibt © Hechenblaickner

M. Hechenblaickner Holzhandel

Wasserfeste Platte

Ein Artikel von Birgit Fingerlos (für holzdesign.at bearbeitet) | 12.05.2020 - 13:46

Tricoya punktet mit überzeugenden Eigenschaften. Aufgrund der extremen Haltbarkeit und Langlebigkeit ist die Platte ideal für Außenanwendungen, wie beispielsweise Fassadenverkleidungen oder Kletterwände, und für Möblierungen in feuchten Umgebungen im Innenbereich, etwa in Bädern. Weil der Hersteller 50 Jahre Garantie gibt, ist hohe Produktsicherheit gegeben. Tricoya ist sehr dimensionsstabil, Quell- und Schwindverhalten werden erheblich reduziert. Bei der Anwendung im Außenbereich ergeben sich durch die längeren Wartungsintervalle geringe Wartungskosten. Die Platten lassen sich einfach bearbeiten, Spezialwerkzeuge werden keine benötigt. Sie können auch gut lackiert werden: Die Dimensionsstabilität und Haltbarkeit erhöhen die Lebensdauer des Lacksystems. Das für Tricoya verwendete Holz stammt aus nachhaltigen Quellen und ist FSC zertifiziert. Das Fraunhofer Institut für Holzforschung (WKI) bescheinigt Tricoya eine derart hervorragende Performance, dass damit der Einsatz einer MDF-artigen Platte für bislang nicht realisierbare Anwendungen möglich ist.

 

Tricoya als Fassade

Fassadenplatten sind ein unverzichtbares Bauelement – einfach, schnell, flexibel und beständig. Nur umweltfreundlich und nachhaltig sind sie nicht, denn in der Regel sind sie aus Kunststoff, Aluminium oder Glasfaserbeton. Ein Kompromiss auf Kosten der Umwelt, den Architekten und Bauherren dank Tricoya nun nicht mehr machen müssen.
Beim Umbau seines Bürogebäudes setzte auch Hechenblaickner auf den innovativen Holzwerkstoff Tricoya. Man wählte eine lackierte Ausführung in RAL 7016 als Alternative zu Eternitplatten. Bei seinem Bauprojekt konnte Hechenblaickner alle Vorteile von beschichteten Fassadenplatten mit den Vorteilen des nachhaltigen ­Baustoffs Holz vereinen, freut man sich in Graz.
Die 15 mm starken Tricoya-Platten wurden mit Teakholz furniert. Das ist ein Pilotprojekt, weil es keine Erfahrung mit Tricoya in Kombination mit einer furnierten Oberfläche gibt. „Wir wollen damit unseren Partnern, wie Architekten und Verarbeitern, aufzeigen, dass es zu den Exteriorplatten eine Alternative in Holz gibt, aus der sich auch viele neue Gestaltungsmöglichkeiten ergeben“, sagt Monika Hechenblaickner, Prokuristin bei der M. Hechenblaickner Holzhandelsgesellschaft.